Karl Lagerfeld

Bereits mit siebzehn Jahren eroberte Karl Lagerfeld die Pariser Modewelt. Die Stationen des 1938 in Hamburg geborenen Designers lesen sich wie die goldenen Türschilder erlesener Haute-Couture-Häuser: Pierre Balmain, Jean Patou, Chloé, Fendi und Chanel profitieren zum Teil bis heute von der schier unerschöpflichen Kreativität des Modezars. Lagerfeld wurde zum Synonym für Veränderung – und für Erfolg: Sein Griff zur Kamera, die von ihm gestalteten Werbekampagnen, die Eröffnung seiner Gallery, die erste Kollektion für H&M, aber auch die konsequente Inszenierung seiner eigenen Person machten den Herrn mit dem weißen Kragen und der schwarzen Sonnenbrille zur Ikone. 2008 konnte man ihn sogar als limitierten Haute-Couture-Teddybären von Steiff kaufen.

Die Zusammenarbeit mit der Porzellan Manufaktur Nymphenburg zitiert Lagerfelds Arbeiten als Kostümbildner u.a. für das Wiener Burgtheater, die Mailänder Scala, aber auch der Salzburger Festspiele. 2004 kreierte der "directeur artistique" von Chanel einen neuen Look für die handgefertigte Figur der Corine, die Franz Anton Bustelli 1759/60 im Rahmen seiner Commedia dell' arte Figurengruppe entworfen hatte.

Im Frühjahr 2010 widmete sich Lagerfeld einem weiteren Klassiker aus dem historischen Formenrepertoire der Manufaktur: Das bekannte Rhinozeros Clara erhielt als neues Dekor eine afrikanische Maske.

Offizielle Website: http://www.karl.com/

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