König Ludwig I

König Ludwig I. hat wie kaum ein anderer das Bild Bayerns geprägt. Durch die Förderung von Wissenschaft und Kunst, durch die Konsolidierung der Staatsfinanzen, aber auch durch seine außenpolitischen Aktivitäten verhalf er dem Land zu erheblichem Ansehen. Während seiner Regentschaft wird München zu einem international beachteten Kunstzentrum. Das gesamte Stadtbild wird im klassizistischen Stil erneuert: mit Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner als seinen wichtigsten Bauherren zeichnet Ludwig I. verantwortlich für die Planung und Gestaltung von Ludwigstraße, Feldherrenhalle, Siegestor, Königsplatz, sowie Alter und Neuer Pinakothek.
Auch der Porzellan Manufaktur Nymphenburg verschaffte sein Amtsantritt neuen Auftrieb. Bereits als Kronprinz hatte er die Manufaktur 1815 in den Rang einer Staatlichen Kunstanstalt erhoben, deren Programm Friedrich von Gärtner ab 1822 als künstlerischer Leiter maßgeblich prägte. Ludwig I. ließ in der Manufaktur Teller und Platten in Auftrag gegeben, die nicht als Service verwendet werden, sondern zur Dokumentation der bedeutendsten Kunstwerke der damaligen Zeit dienen sollten.
Die Ereignisse der Bayerischen Revolution und die Affäre um sein Verhältnis mit der spanischen Tänzerin Lola Montez zwangen König Ludwig I. 1848 zur Abdankung.

Haus Wittelsbach

Kurfürst Max III Joseph

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Kurfürst Carl Theodor

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Kurfürst Max IV Joseph

Haus Wittelsbach

König Ludwig I

Haus Wittelsbach

König Max II Joseph

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König Ludwig II

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Prinzregent Luitpold

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König Ludwig III

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Kronprinz Rupprecht

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Herzog Albrecht

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Herzog Franz