Formerei

Alle Einzelteile, die sich nicht auf Drehscheiben formen lassen, werden von Hand gegossen. Dazu wird der sogenannte „Schlicker“, die verflüssigte Porzellanmasse, in bis zu 15mal wieder verwendbare Arbeitsformen aus Gips gefüllt. Diese Formen, die sich oft aus zahlreichen „Keilstücken“ zusammensetzen, entziehen dem Schlicker das Wasser und verdichten ihn so zum Scherben. Viele Nymphenburg Gedecke und Figuren bestehen aus zahlreichen Einzelteilen – einige Figurengruppen aus bis zu 100, komplizierte Objekte – wie der Frankenthaler Lüster – können sogar über 20.000 Einzelteile umfassen. Diese werden einzeln gegossen, getrocknet und nach den originalen Vorlagen in der Bossierstube sorgsam zusammengefügt. Dort werden auch Blätter und Blüten, Girlanden und Dornen freihand modelliert und mit einem Skalpell einzeln an Hecken, Bäume, Kruzifixe oder Terrinen angarniert. Das Wissen, in wie viele Einzelteile eine Figur für die Herstellung zerlegt werden muss, wird im Haus Nymphenburg seit dem 18. Jahrhundert kontinuierlich weitergegeben. Daneben braucht es sorgfältige Hände, die die Einzelteile in gekonnter Balance aus Druck und Zartgefühl wieder zusammenfügen.

Prozesse

Der Nymphenburg Film

Eine einzigartige visuelle Tour durch die Ateliers von Nymphenburg.

Prozesse

Wasserkraft

Noch heute werden die mechanischen Geräte der denkmalgeschützten Porzellan Manufaktur Nymphenburg durch Wasserkraft aus dem Schlossbach gespeist – wie schon im 18. Jahrhundert.

Prozesse

Massemühle

Die Herstellung der richtigen Mischung aus Kaolin, Feldspat und Quarz ist eine Kunst, die die Porzellan Manufaktur Nymphenburg in über 260 Jahren verfeinert hat.

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Dreherei

Alle runden Teile – Teller, Schalen, Vasen – werden rein von Hand auf Drehscheiben geformt und nicht wie in anderen Manufakturen üblich mittels eines Rollerautomaten.

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Modellsaal

Der Modellsaal ist das Herzstück der Porzellan Manufaktur Nymphenburg. Hier entstehen die Gipsformen für den Guss und die Trocknung aller nicht-runden Porzellanteile.

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Modell- & Formenarchiv

Im Modell- und Formenarchiv der Porzellan Manufaktur Nymphenburg lagern mehr als 30.000 Formen.

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Formerei

Alle Einzelteile, die sich nicht auf Drehscheiben formen lassen, werden von Hand gegossen. Dazu wird der sogenannte „Schlicker“, die verflüssigte Porzellanmasse, in bis zu 15mal wieder verwendbare Arbeitsformen aus Gips gefüllt.

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Bossiererei

In der Bossierstube erhalten vielteilige Figuren und Objekte der Porzellan Manufaktur Nymphenburg ihre endgültige Form.

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Farblabor

Die Nymphenburg Farben sind bekannt für ihre Leuchtkraft, für ihre Reinheit und ihren Nuancenreichtum.

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Brennerei

Für die hohe Qualität des Nymphenburg Porzellans ist der Brennvorgang mindestens so wichtig wie die ausgewogene Zusammensetzung der Grundstoffe.

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Malerei

Die Dekore sind die Handschrift der Porzellan Manufaktur Nymphenburg. Kaum eine Manufaktur hat soviel Opulenz und Motivreichtum im Programm.

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Unterglasur Malerei

Bis heute wird die Unterglasurmalerei von den Nymphenburg Meistern mit höchster Perfektion auf zahlreichen Tierplastiken und Figuren ausgeführt.

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Vergoldung

Vergoldete Partien und Verzierungen mit Platin, die nach dem Brand stumpf und glanzlos aus dem Ofen kommen, werden von den Polierern mit Hilfe von Achat- und Blutsteinen ins Hochglänzende gebracht.

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Majolika

Nymphenburg Majolika ist weltweit einzigartig. Seit rund 160 Jahren werden in der Manufaktur Majolika Figuren und Fliesen nach traditionellen Methoden von Hand produziert.