Körbe

Aufwändige Meisterstücke der Manufaktur

Porzellankörbe – bemalt und unbemalt – gehörten schon im 18. Jahrhundert zu einer prunkvollen Tafelausstattung. Bereits wenige Jahre nach der Gründung der Manufaktur wurden sie in den Geschäftsbüchern aufgeführt, als „durchbrochene Konfektkörbe, rund und oval“. Die Herstellung solcher Körbe ist äußert aufwändig. Das Geflecht wird Stück für Stück von Hand mit einem Spezialmesser, das einem chirurgischen Skalpell ähnelt, ausgeschnitten. Die Ränder der Durchbrüche müssen anschließend entgratet und „geputzt“ werden. Porzellan lässt sich jedoch nicht nach Belieben bearbeiten – ist die Spannung zu groß, zerspringt der Korb beim Brennen. Oft als rein dekoratives Beiwerk an Tisch und Tafel eingesetzt, gehören die Körbe zu den wahren Meisterstücken der Manufaktur.

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