Memento Mori

Diese Artefakte erzählen von der zeitlosen Schönheit des Todes.

Als Ignaz Günther vermutlich 1756 sein majestätisches Kruzifix entwarf, fanden sich am Fuße des Kreuzes neben Gebeinen auch ein Totenschädel. Mit seiner markanten Augenpartie und der stilisierten Form des Kiefers brachte es der vier Zentimeter kleine Schädel zum großen Artefakt. Vier einzelne Gussformen sind nötig, um diese Miniatur in den Meisterwerkstätten zu formen – allein der Kiefer hat eine eigene Gussform. Dieser Memento Mori gehört heute zu den beliebtesten Artikeln der Manufaktur. Seit 2009 wird er auch in schwarzem Biskuit-Porzellan angeboten.

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