• Andy Hope 1930

  • Robin Dostoyevsky, 2019

  • Andy Hope 1930: Vertical Horizon, 2017 © Mike Lopez

Andy Hope 1930

In der Vielschichtigkeit seiner künstlerischen Mittel – Malerei, Zeichnung, Collage, Installation, Skulptur, Video, Buch, Objekt – unterläuft Andy Hope 1930 formale wie inhaltliche Kategorisierungen. Wie kaum ein anderer Künstler entwickelt Hope eine komplexe Ikonografie, entwirft fiktionale Welten, die sich zwischen den Trümmern der Geschichte und fantastischen Zukunftsvorstellungen bewegen, und schafft, wie er es selber beschreibt, „labyrinthische Unendlichkeit“. Als Referenzen dienen ihm die Geschichte der Moderne, insbesondere die des Suprematismus, die Astrophysik und Philosophie der Zeit sowie populärkulturelle Quellen, darunter das klassische Hollywoodkino der 1930er Jahre, B-Movies und das gesamten Science-Fiction-Genre in Comic und Film. Für Nymphenburg entwickelte Andy Hope 1930 die Figur des Robin Dostoyevsky als jugendlichen Helden, changierend zwischen Mann und Frau, Held und Assistent, Gut und Böse.

Andy Hope 1930 lebt in Berlin. Zu seinen Ausstellungen der letzten Jahre gehören: Busan Biennale 2018 – Divided We Stand, Korea (2018); Where Did It Come From!, Rat Hole Gallery, Tokyo (2018); La Biennale die Venezia, 57th International Art Exhibition „Viva Arte Viva“ (2017); Black Fat Fury Road, Galerie Guido W. Baudach (2016); UNappropriated Activities, Hauser & Wirth, Zürich (2015).

Offizielle Website: www.andyhope1930.com/

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