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Bleiben Sie im Gespräch

TALK TALK

In Norddeutschland kann „Na?” „Nö." schon als veritabler Dialog gelten. Aber auch im Rest des Landes, ach, in ganz Europa sprechen die Menschen immer seltener miteinander. Im Schnitt wechseln wir 300 Worte pro Tag weniger als noch vor 15 Jahren. Dabei sind Gespräche mehr als sozialer Kitt. Selbst banaler Small Talk senkt das Stresslevel, stärkt das Immunsystem und macht zufriedener. Deshalb haben wir heute Themen für Sie, die hoffentlich zu Konversationen anregen. ​Haben Sie einen sprachgewandten Sonntag!
Rhino Clara vor dem Bavaria Teller

SPRICHT FÜR SICH 
Angenehme Temperaturen heute, oder? Nahezu milde. Natürlich, man kann Small Talk über das Wetter machen. Das unbedeutende Geplänkel ist trotzdem eine Kunst, die bereits im 18. Jahrhundert viele Menschen bei stundenlangen Diners nervös machte. Der Bildhauer Peter Anton von Verschaffelt muss an verschiedenen europäischen Fürstenhäusern miterlebt haben, wie Menschen verzagt nach passenden Worten ringend in ihren Kapaun-Pasteten stocherten – und hatte ein Einsehen. Er bildete die damals berühmteste Rhinozerosdame Clara in Porzellan nach, damit sie auf Tafeln zu Gesprächen anregte. Damals wusste jeder von Claras Reise von Indien nach Europa, von ihren Auftritten vor Kaisern und Königinnen, genug Anknüpfungspunkte also, um etwa über ferne Länder, Höfe und Schiffspassagen zu reden. Heute? Könnten Sie mit einem Blick auf Clara oder andere conversational pieces über Safaris, den kommenden World Rhino Day am 22. September oder schlicht über die Wunder der Natur sprechen. Nur: Behalten Sie Cicero im Kopf: „Ein kluger Mensch wird genau bemerken, wie lange seine Unterhaltung dem anderen Vergnügen macht.“

Image of Rhinozeros Clara
Rhinozeros Clara
3.050,00 €
Image of Rhinozeros Clara
Rhinozeros Clara
3.290,00 €
Image of Elefant Rüssel aufwärts
Elefant Rüssel aufwärts
2.830,00 €
Image of Tiger
Tiger
5.610,00 €
Image of Pinguin
Pinguin
850,00 €
Image of Mandrill
Mandrill
970,00 €
Mokkabecher in der Hand im Gegenlicht

REDEN IST GOLD       
Verbale Interaktion macht evolutionär und sozial Sinn, da ist sich die Wissenschaft einig. Der Dialog mit Haustieren? Wird latent belächelt. Und seit Hamlet rückt einen das Selbstgespräch gen ver- oder zumindest entrückt. Dabei haben alle drei Formen der Kommunikation ihre Berechtigung. Schließlich können selbst eigenwillige Katzen Objekte und Begriffe verknüpfen, ihren Namen erkennen und registrieren, ob sie oder ein anderer Gesprächspartner adressiert werden. Sprachbegabte Hunde sind sogar in der Lage, 200 verschiedene Wörter zu verstehen. Wenn Sie es sich am Wochenende gemütlich machen, reden Sie also ruhig mit den Knick- und Schlappohren, mit schnurrenden und maunzenden Vierbeinern. Eventuell ist es auch Zeit für einen inneren Monolog. Der Austausch mit sich selbst hat nämlich durchaus etwas Strukturierendes und Kathartisches. Und falls Familie oder Freunde zugegen sind: Fragen sind das stärkste Werkzeug für eine gelungene Kommunikation, sie wirken wie U-Boote, die uns schnell von der Oberfläche in tiefere Gefilde führen. In allen Fällen wäre der Mokkabecher von Ted Muehling ein stummer Zeuge, ein unparteiischer Begleiter: Seine klare Form schmeichelt, seine makellose Glasur strahlt wie ein Lob und seine Untertasse zeugt von Offenheit. Es lässt sich natürlich auch mit den anderen Entwürfen des Designers in der Hand fantastisch fabulieren.​

Image of Mokkabecher
Mokkabecher
280,00 €
Image of Becher Konvex
Becher Konvex
160,00 €
Image of Becher | Weiße Koralle
Becher | Weiße Koralle
220,00 €
Image of Becher | Tortoise
Becher | Tortoise
160,00 €
Exterior Bank im Garten der Porzellan Manufaktur Nymphenburg

UNTER VIER AUGEN
Es gibt Umgebungen, die tiefe Gespräche begünstigen: Autobahnen, Spaziergänge über weite Felder, Küchen und vor allem Bänke. Wo man nebeneinander unterwegs ist, die Augen ins Nichts oder auf ein gemeinsames Ziel gerichtet, da öffnen sich Menschen leichter. Unsere Majolika-Bank wäre ein ideales Plätzchen für philosophische Betrachtungen und intime Geständnisse, zum Pläneschmieden und Problemlösen. Der Sockel ist aus feuerverzinktem, pulverbeschichtetem Stahl gefertigt, die Sitzfläche mit handgefertigten Majolikafliesen belegt, die bei über 1000 Grad gebrannt werden und frostbeständig sind. Die Bank kann auch in den Wintermonaten vor dem Haus stehen bleiben und bietet tiefschürfenden Gesprächen mit einer heißen Schokolade oder eiskaltem Champagner in der Hand das ganze Jahr über eine Plattform. Details? Darüber reden wir am besten persönlich. Vielleicht auf der Majolikabank bei uns auf dem Nymphenburg Campus oder via bespoke@nymphenburg.com. ​

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